Ringvorlesungen der Hessischen Theaterakademie (1)
In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater in einem Studien- und ProdukÂtionsverbund zusammengeschlossen. Die HTA veranstaltet jedes Semester eine Ringvorlesung – über die Jahre ist eine ganze Reihe an Plakaten dafür entstanden.
Schreiben als Experiment
(SS 2023)
Diese Ringvorlesung warf den Blick auf experimentelle textuelle Verfahren in Kunst und Theorie und verhandelte die grundlegende philosophische Frage: In welcher Form stellt sich ein Gedanke dar?
Sprechen wir über Geld!
(SS 2025)
Kohle, Kröten, Knete, Asche, Mäuse: die aktuelle Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26 verhandelt in Zeiten der Kulturkürzungen das Thema Geld – philosophisch wie praktisch.
Nachhaltig produzieren
(WS 2024/25)
Diese Ringvorlesung verhandelte Nachhaltigkeit auf vielen Ebenen. Auf der Materialebene verwendete ich – von je her ein großer Freund von Flohmärkten, Gebrauchtem und den vielen unterschiedlichen Leben, die Dinge durchlaufen können – alte Plakate sowie den Fundus vergangener Ringvorlesungsposter für ein bisschen dadaistischen Quatsch.
Macht ?! Theater
(SS 2022)
Die Reihe ging davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu spezifischen Phänomenen und Strukturen neu diskutieren lassen muss, Handlungsmöglichkeiten und -strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Also: Wo gemacht wird, sind immer – mal unbewußt, mal reflektiert – Machtverhältnisse mit im Spiel. Darüber muss mehr diskutiert werden!
Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive
(WS 2019/20)
Dieses Semester gab es eine Reihe von Vorträgen über Freud und Leid der Zusammenarbeit in immer neuen Konstellationen: saftiger Kuchen oder trockener Zwieback der alltäglichen Theaterarbeit – und sicherlich eine Kernkompetenz der zeitgenössischen künstlerischen Produktion.


(Un)settled. Performance, Protection, and Politics of Insecurity
(WS 2021/22)
Diese Ringvorlesung untersuchte unterschiedlichste Aspekte von „Settling the body“ – atmen, aufmerksam sein, sich in Raum und Zeit einrichten, usw. Sie blickte dabei auf künstlerische Praktiken ebenso wie auf (mikro-)politische Bedeutungen, Antidiskriminierung und antirassistische körperbasierte Praktiken der Konfliktbewältigung.
Eine Kooperation der HTA, der JLU Gießen, des HZT Berlin, der Kunstakademie Düsseldorf und des Mousonturm Frankfurt.