
Foto: Matthias Wehofsky
Ich bin Grafik-Designer¹ und helfe Menschen, ihr spezifisches Anliegen² in treffende Bilder³ zu übersetzen⁴.
Oft mit fotografischen Mitteln,⁵ immer künstlerisch und gerne humorvoll.⁶
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Grafik-Designer greift eigentlich zu kurz, aber sobald es bei mir um die Definition einer Profession geht, wird es unübersichtlich: Grafik-Designer, Stilllife-Fotograf, Bastler, Set-Bauer, Geschichtenerzähler, Art Director, Bricoleur. All das bin ich. Mehr oder weniger. Je nach Projekt und Tagesform. Jedenfalls habe ich ordentlich Kommunikationsdesign und Typografie in Düsseldorf, Arnheim und Den Haag studiert und vor 15 Jahren mein eigenes Studio in Berlin gegründet.
Außerdem: Ich bin ein ein-Mann-Studio, arbeite aber sehr gerne mit anderen Menschen mit anderen Fähigkeiten zusammen – jeweils abhängig von benötigter Expertise und Umfang des Projekts. Beispielsweise habe ich mit Johannes Schnettger und Leon Reindl Webseiten umgesetzt, mit Malte Bartjen für Nomos gefilmt, mit Ethel Strugalla Bücher gestaltet, mit Anette Hentrich ein Orientierungssystem entwickelt oder mit Florian Gmeiner Apps entwickelt .
2
Das Anliegen kann erstmal alles sein: Von der künstlerischen Haltung eines Studiengangs bis hin zur Energieberatung für eine grünere Welt will ich als erstes die vielfältigen Lebenswelten und Bedarfe meiner Auftraggeber:innen verstehen. Am liebsten beteilige ich mich an Projekten für eine bessere Welt.
3
Bilder im weitesten Sinne – eine umfangreiche Kampagne, eine Bildsprache, ein Corporate Design oder eine Buchgestaltung vermitteln immer ein Bild. Oft gehen fotografische, grafische und textliche Mittel eine Symbiose ein. Und kommen bei mir aus einer Hand.
4
Meine Arbeiten lösen immer eine Kommunikations-Aufgabe, meißtens zwei: Sie machen erstens komplexe Informationen anschaulich (beispielsweise das Thema einer wissenschaftlichen Konferenz) und wecken zweitens Interesse (also laden charmant zur Teilnahme an ebendieser Konferenz ein).
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Banal ausgedrückt: Ich füge Dinge zu Arrangements zusammen und fotografiere sie. Dabei ist das analoge Arbeiten mit Dingen ein zentraler Teil des des kreativen Prozesses. Ich denke viel mit den Händen – und freue mich über Zufälle, die auf diesem Weg passieren, sowie über Makel, Materialitäten und Komplikationen physischer Objekte. Das macht den Arbeitsprozess unvorhersehbarer, experimenteller und spannender. Und in den Bildern spiegelt sich das Analoge und „Echte“ wider.
6
Niemand will eindimensional behandelt werden – Botschaften transportieren sich am besten in einer künstlerischen Bildsprache, sind ungewöhnlich in der Erzählweise oder kommen einfach mit etwas Humor daher.