Ringvorlesungen der Hessischen Theaterakademie (1)

In der Hessischen Theaterakademie haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater in einem Studien- und Produk­tionsverbund zusammengeschlossen. Die HTA veranstaltet jedes Semester eine Ringvorlesung – über die Jahre ist eine ganze Reihe an Plakaten dafür entstanden.

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Schreiben als Experiment
SS 2023

Diese Ringvorlesung warf den Blick auf experimentelle textuelle Verfahren in Kunst und Theorie und verhandelte eine grundlegende philosophische Frage: In welcher Form stellt sich ein Gedanke dar?

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Cripping Online Lecture Performances
WS 2023/24

Was bedeutet cripping? Öffnen sich dadurch nicht nur Institutionen, sondern auch Formen und Formate? Und lässt sich so performativ der Hochschulbereich zugänglich für alle gestalten? Nichtbehinderte, behinderte und chronisch erkrankte Performer*innen und Wissenschaftler*innen waren eingeladen, sich die „klassische Vorlesungszeit“ anzueignen und in crip time & space zu nutzen.

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Macht ?! Theater
SS 2022

Die Reihe ging davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff sich jeweils in Bezug zu spezifischen Phänomenen und Strukturen neu diskutieren lassen muss, Handlungsmöglichkeiten und -strategien sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteuer*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. Also: Wo gemacht wird, sind immer – mal unbewußt, mal reflektiert – Machtverhältnisse mit im Spiel. Darüber sollte mehr diskutiert werden!

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(Un)settled. Performance, Protection, and Politics of Insecurity
WS 2021/22

Diese Ringvorlesung untersuchte unterschiedlichste Aspekte von „Settling the body“ – atmen, aufmerksam sein, sich in Raum und Zeit einrichten, usw. Sie blickte dabei auf künstlerische Praktiken ebenso wie auf (mikro-)politische Bedeutungen, Antidiskriminierung und antirassistische körperbasierte Praktiken der Konfliktbewältigung.

Eine Kooperation der HTA, der JLU Gießen, des HZT Berlin, der Kunstakademie Düsseldorf und des Mousonturm Frankfurt.

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Kollaborationen, Kooperationen, Kollektive
WS 2019/20

Dieses Semester gab eine Reihe von Vorträgen über Freud und Leid der Zusammenarbeit in immer neuen Konstellationen: saftiger Kuchen oder trockener Zwieback der alltäglichen Theaterarbeit – und sicherlich eine Kernkompetenz der zeitgenössischen künstlerischen Produktion.

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Dramaturgien der Theaterarchitektur
SS 2018

Diese Ringvorlesung verhandelte Theaterarchitektur, die als unumgängliche Möglichkeitsbedingung des Erscheinens gesehen werden kann und so das Erscheinende je spezifisch mitprägt und verändert.